Fujifilm instax 210: Alles Digital oder was?

Zu Weihnachten wurde der Wunsch immer mächtiger mal wieder was „Ausgedrucktes“ in der Hand zu halten. Nicht immer nur Tonnen von tollen Photos auf dem Rechner – mehr oder weniger – sauber sortiert rumliegen zu haben.

Was tun?

Mit Festplatte zum Drogeriemarkt und bis Ladenschluss das Terminal blockieren, um dann mit einem hunderter Stapel Fotos in 10×15 nach Hause zu schlendern und sie da wo genau aufzukleben? Nein. Alles Quatsch.

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Print by Shoot. Schiesse um zu Drucken. Bild her und zwar sofort. Das war die Lösung. Und siehe da, der Weihnachtsmann hat sie gebracht: die Fujifilm instax 210 – strike!

Wir wollen jetzt hier nicht über Gewicht (siebenhundertdreiundfünfzg Gramm!) oder Größe (ca. 19 cm breit und 12 cm hoch) reden. Das macht keinen Sinn, da gibt es zartere Modelle. Es geht hier um das „geile“ Erlebnis nach dem Auslösen das Bild direkt in der Hand zu haben. Und das in einer recht annehmbaren Größe: 10,5 x 8,5 cm mit dem für Sofortbilder typischen weißen Rahmen, ohne diesen, reine Bildfläche: 6,2 x 9,9 cm. Da kann man schon was drauf erkennen. Es gibt kleinere Sofortbild-Kameras von Fujifilm, die auch deutlich eleganter aussehen, aber nur Mäusekino in halb-so-groß, ausspucken.

Zur Bildqualität: Von früheren Sofortbild-Kameras kennt man ja eher schwache Konturen, immer eine gewisse Unschärfe, das haben die Kamera-Ingenieure von Fujifilm in den Griff bekommen und liefern ein scharfes Bild mit tollen Farben aus. Blitz ist an Bord, das Objektiv hat 95 mm Brennweite, was immer gut für Portraits auch in kleineren Gruppen ist.

Das typische, gespannte Warten auf das sich entwickelnde Bild ist im Preis (Kamera kostet unter 100 EUR) mit drin. Alle gucken gebannt, was sich aus der eben abgeknipsten Szene wohl entwickelt.

Einstellmöglichkeiten an der Kamera:

  1. Blitz: on/ off
  2. 0,9 m bis 3 m Entfernung
  3. 3 m bis unendlich
  4. Lightnen/ Normal/ Darren (für Aufhellen/ Abdunkeln)

Mehr braucht’s nicht. Passt.

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P.S. An dieser Stelle möchte ich noch auf die fotophonie Podcast Folge 028 – Macht Drucken glücklich oder arm?
hinweisen, die sich 2 Stunden 37 Minuten nur mit dem Thema Drucken beschäftigt. Hält man das solange aus? Ja, sehr gut sogar, da der Gast in der Sendung ein Druck-Gott ist, der einem nochmal klar macht, dass Bilder an die Wand oder in die Hand gehören, statt auf die Festplatte.

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